Montagehinweise zu SDH, SDH neu

  • Der Vorteil der Drahthalter liegt darin, dass die Teile vor dem Aufstellen des Zaunes vormontiert werden können und auf der Baustelle der eingelegte Spanndraht durch einfachen Hammerschlag unlösbar befestigt wird.
  • Es ist vorteilhaft, wenn beim Bohren der Aufnahmebohrungen die Schutzbeschichtung durch eine Bohrbuchse an das Rohr gedrückt wird, damit sich kein Zwischenraum zwischen Rohr und Beschichtung bilden kann (Gefahr der Rostbildung).
  • Die angegebenen Belastungswerte gelten für Rohrpfahlbohrungen mit Ø 8-8,1 bzw. Ø 10-10,1 bei Pfahlrohrwandstärken bis etwa 2,5 mm und verstehen sich als Maximalwerte ohne Sicherheitszuschlag. Voraussetzung ist eine vorschädigungsfreie Montage oder Vormontage oberhalb von etwa 5° C (Frostbruchgefahr). Bei den angegebenen Werten wird der Spanndrahthalter nur soweit aus dem Rohrpfosten gezogen, dass nach der Entlastung die Funktion erhalten bleibt. Die radialen und axialen Belastungswerte verstehen sich alternativ, eine zusammengesetzte Belastung mit maximalen Einzelwerten ist unzulässig.
  • Bei der Montage dürfen die Drahthalter nicht schräg oder kippelig eingeschlagen werden und müssen bis zur Montage oder Vormontage in der originalen Schweißbeutelverpackung verbleiben, damit die Montagefeuchte der Drahthalter von mindestens 1,5 % erhalten bleibt. Die Spanndrahthalter eignen sich nur für fachgerechte Zäune nach gültigen Normen bzw. technischem Stand. Bei stark beanspruchten Maschendrähten (Schnee, Strauchwerk, ggf. mit Winddruck) sollte der Typ SH 500 verwendet werden.